Die medizinische Gentherapie steht vor einer Revolution: Mithilfe der neuen Genschere CRISPR-Cas können Gene schneller, kostengünstiger und zuverlässiger verändert werden als bislang. Hilft diese neue Methode Erbkrankheiten oder sogar einmal Krebs zu heilen? Und welche Chancen und Risiken sind damit verbunden?

Der Mediziner Dr. Dr. Markus Mezger (Kinderklinik Tübingen) und der Medizinethiker Dr. Robert Ranisch (Universität Tübingen) erläutern den fachlichen Hintergrund. Anschließend diskutiert Kathrin Zinkant (Süddeutsche Zeitung) mit den Teilnehmenden. Wie im englischen Unterhaus zeigt das Publikum mit der Wahl des Sitzplatzes, ob es dem jeweiligen Aspekt zustimmt oder ihn ablehnt. So entstehen vielfältige Meinungsbilder.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Experten

Dr. Robert Ranisch

Institut für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Tübingen

Robert Ranisch ist Leiter der Forschungsstelle „Ethik der Genom-Editierung“ am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Tübingen und Geschäftsführer des Klinischen Ethik-Komitees am Universitätsklinikum Tübingen. Studium der Philosophie, Ethik und Politikwissenschaft u.a. an den Universität Warwick, Jena, Oxford und Tübingen. Promotion mit einer bioethischen Studie an der Universität Düsseldorf.

Dr. Dr. Markus Mezger

Kinderklinik Tübingen

Markus Mezger ist Leiter der Arbeitsgruppe „Immungenetik und Pädiatrische Regenerationsmedizin“ an der Kinderklinik Tübingen.

Anfahrt

Pfleghofsaal, Universität Tübingen
Schulberg 2
72070 Tübingen