Die Malariakrankheit wird von Stechmücken übertragen. Mit dem sogenannten Gene Drive könnte man die Mücken genetisch verändern um die Krankheit zu bekämpfen. Welche Chancen und Risiken birgt die neue Technologie?

Etwa eine halbe Million Menschen sterben jährlich an Malaria. Die Krankheit wird von Stechmücken übertragen. Mit Hilfe eines sogenannten Gene Drive sind Änderungen am Erbgut der Mücken möglich, die an fast alle Nachkommen weitergegeben werden. Damit kann man die Mückenpopulation stark verringern oder sie resistent gegen den Malaria-Erreger machen. Kann und soll man Malaria mit dieser Methode bekämpfen?

Der Biologe Prof. Dr. Gernot Segelbacher von der Universität Freiburg und die Ethikerin Dr. Uta Eser erläutern den fachlichen Hintergrund und diskutieren anschließend mit den Teilnehmenden. Wie im englischen Unterhaus zeigt das Publikum mit der Wahl des Sitzplatzes, ob es dem jeweiligen Aspekt zustimmt oder ihn ablehnt. So entstehen vielfältige Meinungsbilder. Um Anmeldung wird gebeten.

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Deutsches Museum
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