Mithilfe der neuen Genschere CRISPR-Cas könnte man Malaria bekämpfen, an der eine halbe Millionen Menschen im Jahr sterben. Hilft diese neue Methode dabei, Malaria einzudämmen?

Das Genom der Malariamücke würde dabei so verändert werden, dass sie entweder gegen den Krankheitserreger resistent oder ihre Fortpflanzung beeinträchtigt wird. Dürfen wir so gezielt in das Erbgut einer ganzen Insektenart eingreifen, um Menschenleben zu retten?

Der Biologe Prof. Ernst Wimmer von der Georg-August-Universität Göttingen und die Ethikerin Dr. Kristin Hagen erläutern den fachlichen Hintergrund und diskutieren anschließend mit den Teilnehmenden. Wie im englischen Unterhaus zeigt das Publikum mit der Wahl des Sitzplatzes, ob es dem jeweiligen Aspekt zustimmt oder ihn ablehnt. So entstehen vielfältige Meinungsbilder.

Die Veranstaltung dauert 90 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Anfahrt

Saal der VHS, Raum 1.11
Haus der Bildung
Mühlheimer Platz 1
Bonn