Jedes Jahr wird bei hunderttausenden Deutschen Krebs diagnostiziert. Wie gut sind die Chancen, mit Genomchirurgie Krebspatienten zu heilen? Welche Risiken birgt die neue Therapie?

Bei Krebserkrankungen bekämpft das Immunsystem die Tumorzellen nur unzureichend. Die neue Genschere CRISPR-Cas soll körpereigene Abwehr-Zellen so umbauen, dass sie Krebszellen erkennen und angreifen können. Dabei wird das Erbgut verändert.

Prof. Stefan Eichmüller vom Deutschen Krebsforschungszentrum stellt Ihnen die neue Methode vor. Dann lernen Sie einen konkreten Fall kennen und schlüpfen im Planspiel in die Rolle einer Ärztin, eines Patienten, einer Angehörigen oder eines Forschers. Suchen Sie gemeinsam nach Antworten!

Die Veranstaltung dauert drei Stunden. In der Pause wird ein kleiner Imbiss angeboten. Um Anmeldung wird gebeten.

Experten

Foto: DKFZ

Stefan Eichmüller

Deutsches Krebsforschungszentrum

Prof. Dr. Stefan Eichmüller ist Biologe und arbeitet seit 20 Jahren am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Er leitet dort eine „GMP T-Zelltherapie Unit“ und eine Forschungsgruppe. Nach seiner Promotion an der Freien Universität Berlin folgten Stationen am Virchow Klinikum Berlin und an der Universitätsmedizin Mannheim. Eichmüller beschäftigt sich mit Behandlungskonzepten, die T-Zellen des Immunsystems in die Lage versetzten sollen, Tumorzellen spezifisch zu zerstören. Die von ihm geleitete GMP Unit stellt zellbasierte Therapeutika her.

Foto: Hannes Schlender

Hannes Schlender

scienceRELATIONS

Hannes Schlender moderiert das Planspiel. Er ist Biologe und Journalist. Er schreibt für diverse Medien und entwickelt Kommunikationsstrategien vor allem für Forschungseinrichtungen.

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